CHRISTINE GIRONCOLI

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VERLORENES – GEFUNDENES

Eröffnung

Sonntag, 1. September, 15 – 18 Uhr

Christine Gironcoli ist anwesend.

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Gespräch mit der Künstlerin

Samstag, 7. September 16 Uhr

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Christine Gironcoli (geb. 1941) realisiert ihre Malerei nicht auf konventionellen Leinwänden, sondern auf zum Teil mehr als hundert Jahre alten Stützleinwänden. Solche Stützleinwände werden von Restauratoren verso auf Gemälde geklebt, um beispielsweise ein Einreißen der Leinwände zu verhindern. Bei späteren Restaurierungen werden sie üblicherweise entfernt und durch neue ersetzt. Auf Spuren und Verfärbungen, die sich im Laufe der Zeit ‘von selbst’ auf ihnen abzeichnen, reagiert die Künstlerin äußerst sensibel. Mal unmerklich fein und subtil, mal mit heftigen Setzungen oder auch mit dem Applizieren gefundener Objekte.
Christine Gironcoli rückt mit ihrer künstlerischen Position nicht allein die Rückseiten von Gemälden ins Blickfeld, sie bringt erstmals diese verborgenen, zweiten Leinwände samt ihrer Geschichte ans Licht und macht sie zur Basis einer wunderbaren Malerei.
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Christine Gironcoli lebt und arbeitet in Wien. Dort studierte sie auch in den 1960er Jahren Malerei u.a. mit Günter Brus, C.L. Attersee oder Bruno Gironcoli, den sie später heiratete.
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DIE HAND DES GENERALDIREKTORS  I

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KAI MIDDENDORFF GALERIE
Niddastraße 84
Halle im Hof
60329 Frankfurt am Main
Mi – Fr  14 – 18.30 Uhr  Sa 11.30 – 16 Uhr
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